Warum die Kitzbüheler Alpen ideal für Skitouren sind
Die Kitzbüheler Alpen werden oft „Grasberge“ genannt: Statt schroffer Felswände prägen sanfte, runde Gipfel und weite Almhänge die Landschaft. Genau das macht sie im Winter so beliebt bei Skitourengehern und Schneeschuhwanderern – vor allem bei Einsteigern. Viele Gipfel liegen um 2.000 Meter, die Aufstiege sind gut einzuteilen und die Abfahrten führen über offenes Gelände.
Drei Einsteiger-Touren in der Region
Hartkaser (1.674 m) im Windautal
Mit rund 870 Höhenmetern und 2,5 bis 3 Stunden Aufstieg ist der Hartkaser ein klassisches, vergleichsweise sicheres Ziel mit überschaubarem Gelände. Das Windautal erreichst du über Westendorf.
Schwarzkogel (2.030 m) ab Aschau im Spertental
Rund 1.030 Höhenmeter, etwa 3 Stunden Aufstieg, leicht bis mäßig anspruchsvoll und mit klar strukturierter Route. Aschau liegt im Spertental hinter Kirchberg.
Brechhorn (2.032 m) ab Aschau
Eine echte Genussroute mit moderaten Steigungen: rund 1.080 Höhenmeter und 2,5 bis 3 Stunden Aufstieg. Oben wartet ein weiter Blick über die Kitzbüheler Alpen.
Die Angaben stammen aus gängigen Tourenportalen. Verhältnisse, Schneelage und Lawinengefahr ändern sich täglich – plane jede Tour mit aktuellen Informationen.
Schneeschuhwandern – der sanfte Einstieg
Schneeschuhe kann man fast ohne Vorkenntnisse benutzen: Wer gehen kann, kann auch Schneeschuhwandern. Ideal ist eine geführte Tour: Die Guides kennen die sicheren Routen, stellen oft die Ausrüstung und erzählen dir viel über Natur und Wildtiere im Winter. Frag bei der Tourist-Info oder einer Bergschule nach aktuellen Terminen.
Sicherheit geht vor
- Immer dabei: LVS-Gerät, Schaufel und Sonde – und das Wissen, wie man sie benutzt.
- Vor jeder Tour den Lawinenlagebericht Tirol auf lawinen.report lesen.
- Nie alleine gehen, jemandem Route und Rückkehrzeit sagen.
- Wildschutzzonen und Wald-Wild-Schongebiete respektieren.
- Für den Einstieg: mit einem staatlich geprüften Berg- und Skiführer.
Nach der Tour
Ein langer Tourentag macht hungrig: Bei uns gibt’s am Morgen ein gutes Frühstück für die Kraft – und am Nachmittag im Glühbirnstadl die verdiente Belohnung. Zum Glühbirnstadl





